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Monumentale Steinskulptur mit großem Torbogen und Reiterstandbild auf einem Podest.

LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Das LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal bietet einen lebendigen Einstieg in die Geschichte rund um die Porta Westfalica. In sechs Stationen erzählt die Ausstellung von der römischen Zeit über die Entwicklung des Denkmals bis hin zu den Stollenanlagen der NS-Zwangsarbeit. Panorama-Illustrationen, Medienstationen und eine Ringterrasse eröffnen vielfältige Aus- und Einblicke zu einem der prägnantesten Orte der Region.

Blick über die Mauer der Terrasse hinunter auf die Landschaft

Das LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal lädt dazu ein, die Geschichte am Berg zu entdecken.

Die Geschichte des Standorts

Die Ausstellung zeigt, warum gerade dieser Ort seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung hat: als markante Landschaftsformation, historischer Verkehrs- und Siedlungsraum und schließlich als Standort eines der bedeutendsten Nationaldenkmäler Deutschlands. Der Blick richtet sich nicht nur auf die Entstehungszeit des Denkmals, sondern auch auf die lange Vorgeschichte des Wittekindsbergs.

Das Besucherzentrum

In sechs thematischen Stationen eröffnet das Besucherzentrum unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklungen am Berg. Eine großformatige Panoramawand illustriert 34 Ereignisse zur Natur-und Kulturgeschichte der Region, in römischer Präsenz, mittelalterlicher Nutzung und die Veränderungen der Denkmallandschaft. Die Ausstellung thematisiert zudem die Stollenanlagen der NS-Zwangsarbeit, die direkt unter dem Denkmal liegen und heute ein wichtiges Zeugnis regionaler Zeitgeschichte darstellen.

Inklusive Informationsvermittlung

Und auch im Freien ist Geschichte erlebbar. Die wiederhergestellte Ringterrasse verbindet den Ausstellungsraum mit der Landschaft. Hörstationen, Informationen in Leichter Sprache und ein Tastmodell des Denkmals ermöglichen vielfältige Zugänge.

Kinderaktionsfläche

Hinter dem Denkmal lädt die Kinderaktionsfläche dazu ein, eine kaiserzeitliche Baustelle zu erkunden oder archäologische Grabungen auszuprobieren. Der Eintritt in das Besucherzentrum ist frei; das umliegende Gelände ist jederzeit zugänglich.

Die Willy-Box

Für die Zukunft ist mit der „Willy-Box“ eine mobile Kreativ- und Forschungsstation direkt am Denkmal geplant. Als Bauwagen auf der oberen Terrasse bietet sie künftig Raum für Workshops, Aktionstage und Vermittlungsangebote – wetterunabhängig, inklusiv und nahe am historischen Ort. In Kooperation mit dem Verein zur Förderung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals soll hier ein lebendiger Lernort entstehen, der Besucher:innen aller Altersgruppen zum Entdecken, Forschen und Mitgestalten einlädt.

7 Monumente im Teutoburger Wald

2025 wurde zudem die Geschäftsstelle des neuen Netzwerks „7 Monumente im Teutoburger Wald“ eingerichtet, welches neben dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal sechs weitere bedeutende Bau- und Kulturdenkmäler in Ostwestfalen-Lippe umfasst. Vom LWL-Preußenmuseum aus wird zukünftig die inhaltliche Betreuung gestaltet, ebenso wie die Koordination vielfältiger kulturtouristischer Marketingmaßnahmen.

Zur Webseite von 7 Monumente

Höhepunkte

Seit 2021

Führungen für unterschiedliche Zielgruppen, inklusive einer Kinderführung

2022

Moment ein Monument! Dreitägiger Workshop in Kooperation mit dem Landesjugendamt

2023

Einweihungsfeier der Kinderaktionsfläche

2024

Einweihungsfeier Tastmodell

Seit 2024

Familientage zum Tag des offenen Denkmals

Informationen:

Adresse: LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal, c/o LWL-Preußenmuseum Minden, Simeonsplatz 12, 32427 Minden
Tel.: 0571 83728-0
E-Mail: preussenmuseum@lwl.org
Webseite: www.kaiser-wilhelm-denkmal.lwl.org
Leitung: Dr. Sylvia Necker